Sonntag, 10. Juli 2016

Rockharz 2016

Heute gibt es eine kleine Zusammenfassung des Rockharz 2016 Festivals.

 Mittwoch, 6.Juli 2016





Da ich noch arbeiten musste bin ich mit dem Smart am Mittwoch später nachgereist. Zwar lange zu fahren doch gerade Richtung Harz hin war es echt schön. Natürlich durfte das obligatorische Verfahren trotz Navigation nicht fehlen. Gegen 20:30 Uhr kam ich dann endlich in Ballenstedt an.







Meine Freunde waren schon alle fleißig gewesen,so war das Camp auch schon komplett aufgebaut. Sogar mein Zelt war fertig. Danke dafür nochmal an alle. Da ich nicht genau wusste wohin war Bene so nett mich am Eingang abzuholen, denn sonst hätte ich den Weg ewig zum Camp suchen müssen.





Schnell die Sachen verstaut, gemütlich hingesetzt und in Ruhe ankommen. Girelli ging dann darauf hin mit mir später das Gelände erkunden. Auf dem Weg schnell noch das Bändchen abgeholt, dann ab auf das Bühnengelände.


Im Vergleich zu anderen Festivals zwar kleiner, dafür umso familiärer und sauberer. Sofort fühlt man sich zu Hause und willkommen. Zurück an unserem Campingplatz erst einmal schön zusammen gesessen. Den nächsten Tag sollte es dann endlich mit den Bands losgehen.

 Donnerstag, 7.Juli 2016




Nach angemessenen Festival Frühstück ging es dann gestärkt auf den Platz um Grand Magus zu schauen. Für mich auf jeden Fall ein kleines erstes Highlight. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. Man lernt auch immer wieder neue Dinge schätzen.











Die Vinyl wird auf jeden Fall gekauft .


Janina konnte sich nicht richtig gehen lassen da sie einen Streit vorher hatte mit Rene. Er zog sich leider ein wenig zurück und war daher nicht bei den Konzerten dabei. Ich hätte ihn doch so gerne bei Saxon dabei gehabt. Auf dem Gelände war sie daher schlecht gelaunt und nicht bei der Musik. Ist ja auch verständlich und so stand ich ihr bei und war einfach nur für sie da. Gespräche mit Freunden helfen manchmal damit man die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sieht. Aber dazu muss man sich auch helfen lassen wollen. Zusammen haben wir das aber hinbekommen. Manchmal muss man auch eben Distanz wahren zu einem Problem. Später ging sie dann zum Platz und klärte das ganze dann in Ruhe mit Rene was uns den nächsten Tag eine extrem positive Gruppendynamik gab. Das war super. Man echt gemerkt das der Knoten geplatzt war.

Nach eine kleinen Shopping Einlage zwischendurch kam dann unser Tageshighlight: ASP!


Immer wieder genial was einem da geboten wird. Leider war es den Tag so, das einige Emotionen hochkochten. Bei mir speziell da ich das Lied mit Petra verbinde und sie mir extrem fehlte. Trotzdem oder gerade deswegen ein sehr intensives Konzert. Die Bühnenpräsenz, Bewegungen und die klare Stimme. Was soll ich sagen so etwas gibt es nicht alle Tage.



Zum Abschluss Saxon. Was erst eher Standard war, wurde dann zum Musikalischen Inferno für mich und Girelli. Biff Byford zerreißt seine Playlist und sagt das er jetzt das spielt was das Publikum möchte. Ich glaube so laut habe ich Girelli noch nie "Crusader" rufen gehört.
 Kurz vorher noch gewitzelt das das eh nicht kommt. Und was kam dann? CRUSADER. Stimme sag winke,winke, wir waren nur noch am grölen. Wheel of Steel danach und zum Abschluss Princess of the Night. Dabei ging Kai dann ab wie Schmitz Katze.



Erschöpft ging es dann zum Zeltplatz um den Tag zu reflektieren und natürlich noch weiter zu feiern.


Ok es wurde weniger reflektiert dafür umso mehr gefeiert.


  Freitag, 8.Juli 2016

Morgens ist uns allen aufgefallen wie super Rene sich in die Gruppe wieder einfügt was wir ihm dann Abends auch gesagt haben. Alle kamen wieder langsam zusammen und es herrschte echt eine klasse Atmosphäre. Coppelius war die erste Band an diesem Tag, die mich interessierte. Bis zum Auftritt blieb jedoch jede Menge Zeit. Was macht also der geneigte Metalfreund ?







Bei Bekka und Girelli nähen lernen.

 Darauf folgte eine sehr entspannende Näh Session, schließlich nähen sich die Bandpatches nicht von selbst an. Selbstgemacht ist halt auch am schönsten.Vor dem Auftritt dann alle Mann zum Platz. Rene, der ein absoluter Knorkator Fan ist, wurde von uns überredet sich doch ein Autogramm vor dem Auftritt von eben diesen zu holen. Ein Teil stellte sich mit ihm an. Der Rest von uns ging zur  Bühne um Coppelius zu sehen. Diese konnte ich zuerst dann nicht so sehr genießen da dieses Mal Bekka ein wenig emotional neben der Spur lag. Ich kann Menschen einfach nicht leiden sehen vor allem wenn sie mir so sehr nahe stehen. Ein paar Versuche der Hilfe später konnten wir auch das in einem schönen Gespräch klären. Ich habe schon lange nicht mehr ein so gutes Gefühl gehabt, als ich Girelli und Bekka so glücklich miteinander sehen durfte. Jetzt konnte Coppelius mich auch erreichen und der Rest des Konzertes war super. Eine Kurze Pause zum durchatmen, dann folgte Knorkator.
 Zu meiner Überraschung war dann im nachhinein der Auftritt von Knorkator mein Highlight des Tages.



Dort kamen dann Marie, Girelli, Bene und Rene zu ihrem Festival Crowd Surfing Erlebnis diesen Jahres.


Und wie es immer so ist musste ich dann auch auf die Hände der Leute geworfen werden. Das war dann halt mein erstes Crowd Surfen, wie geil war das denn bitte. Auch wenn ich in der Mosh Pit Not gelandet bin. Wenn man halt gerade da ist macht man in der Pit halt mit. Wohin mit all dieser positiver Energie?

 Manchmal muss ein Mann tun was er in dem Moment empfindet :)






Ich glaube das war das intensivste Konzert für die gesamte Mannschaft. Sonst waren wir immer eher verteilt.
Die restlichen Interpreten waren dann nicht so meins, daher dann halt ein gemütlicher Abend zum ausklingen.




  


  Samstag, 9.Juli 2016


Dieser Tag war dann doch der intensivste. Ein Konzert jagte das andere. Doch am meisten prägte dieser Tag das viele Dinge unter einander ausgesprochen wurden, was dazu führte das so manche Verbindung tiefer und fester wurde. Nach ein paar Tagen trägt man sein Wesen halt offen auf der Zunge. Damit kann ich sagen das nichts besseres passieren konnte als dieses Festival mit genau diesen Leuten. Abends trat dann endlich Powerwolf auf. Die Menge war so energiegeladen. Ein unvergleichliches Erlebnis. Davon werde ich so lange zehren man glaubt es kaum. Nächste Tour ist auf jeden Fall von den Jungs Pflichtbesuch wie immer.


Den Abschluss bildete dann Tanzwut für uns bevor wir dann doch ins Bett mussten so langsam.


Das Lied werde ich auf ewig mit jemand besonderen verbinden.
Danke für dieses tolle Festival und für die schöne Zeit. Nächstes Jahr bin ich dann mit Petra auf jeden Fall wieder mit dabei. Freunde hat man fürs Leben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen